Geburt

Geburt Trailer

Originaltitel Geburt
Genres Dokumentarfilm
Start Date
Produktionsjahr 2009
Produktionsland Fake-Land (bitte ersetzen)
Regie Silvia Haselbeck, Erich Langjahr
Darsteller N/A
Verleih Langjahr Film GmbH

Kurzinhalt

Seit über 20 Jahren ist Silvia Haselbeck die Lebens- und Filmpartnerin von Erich Langjahr, seit «Männer im Ring» ist sie bei all seinen Filmen beteiligt, offiziell als Verantwortliche für Ton, Kamera oder Schnitt. Dabei ist die 1964 in Langenthal geborene Mutter der zwei gemeinsamen Söhne aber mehr als nur die Frau im Hintergrund. «Wir funktionieren als Tandem, sie hat mir bei der Realisierung meiner Ideen in einer Weise geholfen, dass ich jetzt froh bin, nun bei Silvias erstem Film unter ihrem Namen die Rollen einmal umzutauschen», sagt Erich Langjahr zu dieser fast symbiotischen Zusammenarbeit. So ist «Geburt» nicht einfach ein weiterer Film in der mittlerweile fast vierzigjährigen Filmografie von Erich Langjahr, sondern ein Film, der in dieser Art wohl nur unter der Regie einer Frau realisiert werden konnte, die selber die gezeigten Erfahrungen gemacht hat. Zudem konnten Silvia Haselbecks eigene berufliche Kenntnisse einfliessen, die im medizinischen Bereich liegen. Das zeigt sich beispielsweise am Anfang des Films, wo sie nach unaufdringlich metaphorischen Höhlenansichten auf Geburtsvorbereitungen mit Fussmassage und Atmungsübungen eingeht. Für den medizinischen Laien mögen diese in etwas gar epischer Breite ausgefallen sein, doch sie stimmen ein auf einen Rhythmus, der trägt und der dem Film jenen langen Atem gibt, der auch frühere Arbeiten des Zweigespanns charakterisiert. Und der in seiner Bildgestaltung jene Detailgenauigkeit erkennen lässt, die beispielsweise in «Das Erbe der Bergler» für immer neue kleine Geschichten sorgte. Statt Wildheuer, die in schwindelerregenden Höhen atemberaubende Frachten herumbugsieren, beobachtet die distanziert agierende Kamera hier intimste Momente ohne Scheu und ohne Pathos. Die beiden Geburten selbst werden in Echtzeit gezeigt, kompromiss- und kommentarlos, die Irritationen über den begangenen Tabubruch löst sich zwar nicht auf, aber sie gehört ganz selbstverständlich dazu. «Der Film heisst 'Geburt', also war klar, das