Frozen River

Frozen River Trailer

Originaltitel Frozen River
Genres Krimi, Drama
Start Date
Produktionsjahr 2008
Produktionsland Vereinigte Staaten
Regie Courtney Hunt
Darsteller Melissa Leo, Misty Upham, Mark Boone Junior, Michael O'Keefe
Verleih Xenix Filmdistribution GmbH

Kurzinhalt

Ray (Melissa Leo) lebt mit ihren zwei Kindern in einem kleinen und schlecht isolierten Fertighaus in einem Ort an der Grenze des Staates New York zu Kanada. Ihr mageres Einkommen hat sie sich für den Kauf eines doppelt so grossen, modernen mobilen Heims angespart. Doch bevor die neue Bleibe angeliefert wird, hat sich ihr spielsüchtiger Mann mit dem Geld davongemacht. Wenn sie nicht innert kurzer Zeit das notwendige Geld auftreibt, ist auch die Anzahlung verloren. Obschon Ray keine Lust hat, ihren Mann zu finden, stösst sie auf sein Auto. Sie folgt dem Fahrzeug und trifft dabei die Mohawk-Indianerin Lila (Misty Upham), die es an einer Bushaltestelle gefunden hat. Lila ist seit dem Tod ihres Mannes eine ausgestossene im Reservat. Da Lila ebenfalls auf Geld angewiesen ist, unterbreitet sie Ray ein riskantes Angebot. Durch den Schmuggel von Immigranten über den gefrorenen Saint Lawrence sollen sie zu schnellem Geld kommen. Ray und Lila sind ziemlich armselige Geschöpfe. Beide sind äusserst naiv und handeln lieber impulsiv anstatt überlegt. Das führt sie immer wieder in Schwierigkeiten. Ray ist zudem auch voller Vorurteile und flucht gerne über ihre Fracht. Wenn die Immigranten schon unbedingt in die USA wollen, sollen sie doch wenigstens Englisch lernen. Lila wiederum ist extrem bockig und verzichtet daher auch auf eine Brille, die ihre Sehschwäche beheben würde. Die Voreingenommenheit von Ray führt dann auch zu einigen abstrusen Szenen. Sie wirft eine Tasche von Pakistanern mitten auf dem Fluss vorsichtshalber aus dem Auto. Schliesslich könnte sich darin eine Bombe befinden. Allerdings war darin das Baby des Ehepaares. Als die Schmugglerinnen später zurückkehren, ist das Baby zwar zuerst noch gefroren, nach dem Auftauen aber immer noch wohlauf. Mag sein, dass solch tiefgekühltes Leben tatsächlich möglich ist, besonders glaubwürdig ist die Szene trotzdem nicht.