Final Destination: Death Trip

Final Destination: Death Trip Trailer

3/5 2.8/5.0

Originaltitel Final Destination 4
Genres Horror, Action, Thriller
Start Date
Produktionsjahr 2009
Produktionsland Vereinigte Staaten
Regie David R. Ellis
Darsteller Krista Allen, Nick Zano, Mykelti Williamson, Bobby Campo, Shantel VanSanten, Stephanie Honore, Jenna Craig, Rebecca Newman, Billy Slaughter, Andrew Fiscella, Justin Welborn, Cecile Monteyne, Jessica Ritchie, Deanna Meske, Jackson Walker, Heather Saint-Noel
Verleih Warner Bros (ch)

Kurzinhalt

Und wie hier das Blut fließt! Köpfe werden mit Holzpfählen durchbohrt, Körper in der Mitte gespalten, von Steinmassen zerdrückt oder von einer Rolltreppe im Einkaufszentrum so lange geschreddert, bis auch die letzten Gedärmereste in ihre Einzelteile zerlegt sind. Das Ganze jetzt direkt vor der Nase der Zuschauer. In dieser Schlachtparade lassen sich zwei Erzählmuster erkennen: Da wäre zum Einen das schlichte Aufzählen unterschiedlicher Sterbearten, die sich durch die Verkettung besonders ungünstiger Umstände ergeben. Der Thrill lebt dabei vom Domino-Effekt, wenn man minutenlang mitverfolgt, wie sich etwa die Mutter im Friseursalon die Haare machen lässt, während sich langsam der Ventilator von der Decke löst, das Haarspray in Zeitlupe entzündet wird, die Schere der Halsschlagader gefährlich nahe kommt und so weiter und so fort. Eigentlich ist der gesamte Film eine einzige penible Aneinanderreihung spektakulärer Folgereaktionen - mit tödlichem Ausgang. Das zweite Muster ist - man mag es kaum glauben - die Kritik an der amerikanischen Konsumgesellschaft. Wenn Lori (Shantel VanSanten) und Janet (Haley Webb) in ihren eben gekauften Sneakers in der Rolltreppe steckenbleiben und kurz darauf in den Rädern zerhackt werden: Kann es ein stärkeres Bild für Kritik an Shopping in Einkaufszentren geben? Regisseur David R. Ellis kann dem Film inhaltlich nur das geben, was vorher schon da war: Ein Teenager (Bobby Campo) bekommt Todesvisionen und versucht, die Menschen vor ihrem Unglück zu bewahren. Dass «Final Destination 4» dabei auch an seiner versuchten Selbstironie grandios scheitert, ist - wie weite Strecken des Films - tatsächlich urkomisch. «Ich habe schon den ganzen Tag versucht, mich selbst umzubringen!» poltert der todgeweihte Witwer (Mykelti Williamson), «ich habe sogar in der Garage versucht mich zu vergasen, aber mein blödes Auto ist immer wieder abgesoffen!