Cargo

Cargo Trailer

Originaltitel Cargo
Genres Science Fiction
Start Date
Produktionsjahr 2009
Produktionsland Die Schweiz
Regie Ivan Engler, Ralph Etter
Darsteller Martin Rapold, Michael Finger, Claude-Oliver Rudolph, Yangzom Brauen, Maria Boettner
Verleih Ascot-Elite Entertainment Group

Kurzinhalt

Erzählt wird die Geschichte der jungen Ärztin Laura, die in unbestimmter Zukunft auf einem Fracht-Raumschiff anheuert. Die Erde ist zu diesem Zeitpunkt längst unbewohnbar geworden und die Menschen leben auf überfüllten Raumstationen. Laura will mit der Arbeit auf dem Raumfrachter Geld verdienen für einen Neuanfang auf dem paradiesischen Planeten «Rhea». Während die restliche Crew sich im Kälteschlaf befindet, übernimmt sie die monatelange Wachschicht. Dabei stellt sie fest, dass sich noch weitere Menschen an Bord des Raumschiffes befinden. Ganze neun Jahre dauerte die Produktion des ersten Schweizer Sci-Fi-Filmes und mit dem vergleichsweise geringen Budget hat das Team um Ivan Engler Beeindruckendes geschaffen. Dem ambitionierten Ziel, mit den bekannten Vertretern des Genres mitzuhalten, kommt der Film zumindest auf visueller Ebene erstaunlich nah. «Cargo» trumpft mit beeindruckenden Bildern auf, vor allem die Szenen im All sind stimmungsvoll und detailreich gestaltet. Aber auch die Aufnahmen im Inneren des Raumschiffes unterstützen die beklemmende Stimmung des Thrillers ausgezeichnet. Der Film schafft es immer wieder, Spannung zu erzeugen und erinnert in seinen besten Momenten an die bedrohliche Stimmung von «Alien». Über diese einzelnen Szenen hinaus ist «Cargo» aber zu wenig packend. Zwar werden sehr gekonnt Elemente des Genres kombiniert, der Film mixt «The Matrix» mit «2001: A Space Oddyssey», «Blade Runner» und «Solaris», doch werden den Elementen aus diesen Vorbildern kaum eigene Ideen angefügt. Auch die Charaktere wollen einem nicht so richtig ans Herz wachsen. Am talentierten Cast aus der Schweiz und Deutschland liegt das jedoch nicht. Die Darsteller um Anna Katharina Schwabroh und Martin Rapold machen ihre Arbeit gut, doch die Figuren haben kaum Nuancen und gewinnen deshalb keine Tiefe.