Baba's Song

Baba's Song Trailer

Originaltitel Baba's Song
Genres Drama
Start Date
Produktionsjahr 2009
Produktionsland Die Schweiz
Regie Wolfgang Panzer
Darsteller Sila Bakali, Joseph Pamfo
Verleih Vega Distribution AG

Kurzinhalt

Das mit afrikanischen Rhythmen unterlegte Roadmovie erzählt von zwei Waisenkindern, die ihrem Traum vom besseren Leben dank Freundschaft und Strassenmusik ein Stück näher kommen. Malawi ist ein kleines Land in Südostafrika. Die ehemalige britische Kolonie ist aufgrund politischer und ökonomischer Planlosigkeit entsprechend korrupt und arm. 14 Prozent der Bevölkerung stirbt an HIV. Das Land wird von unzähligen AIDS-Waisen bevölkert, die als Strassenkinder durch die Slums ziehen oder in einem der zahlreichen Waisenhäuser Unterschlupf gefunden haben. Der Wahlschweizer Wolfgang Panzer rückt die Geschichte eines solchen Kinder-Schicksals in den Mittelpunkt seines musikalischen Roadmovies. Mit dem Tod seiner Eltern verliert der elfjährige Baba (Sila Bakali) nicht nur seine Familie, sondern auch seine Stimme. Nach einer Irrfahrt durch das Land endet er schliesslich in einem Heim, dessen zynischer Leiter (Gilles Tschudi) ihn an ein lesbisches Paar (Franka Potente und Sabine Schneebeli) aus Europa verkaufen will. Doch Baba büxt aus und lernt auf seiner Flucht Jo (Joseph Pamfo), ein gleichaltriges Flüchtlingskind aus Liberia kennen. Gemeinsam versuchen sie sich mit Strassenmusik und kleinen Gaunereien über Wasser zu halten. Eines Tages entdeckt Ben Michael Mankhamba, der populärste Musiker Malawis, den stummen Baba und dessen verborgenes musikalisches Talent und eröffnet ihm so eine neue Zukunftsperspektive. Wolfgang Panzer ist der malawischen Kultur seit längerem verbunden. Nicht nur hat er dort die erste nationale Fernsehserie («Mama's Restaurant») produziert, sondern gleich auch noch das erste malawische Kulturzentrum gegründet. Aber kulturelles und soziales Engagement garantieren natürlich noch keinen guten Film. Während einzelne Szenen aus dem Alltag der heimatlosen Kinder durch den schonungslosen, dokumentarischen Charakter zu überzeugen vermögen und die mitreissenden afrikanischen Rhythmen authentisch die vorherrschende Lebensfreude vermitteln, sieht es beim Dreh